Blumen pressen
Aktualisiert: 12. Aug.

Ich bin ja selber keine Profi in Sachen Blumen-Pressen, aber es macht Freude, da und dort am Wegrand eine zu pflücken und zwischen zwei Buchdeckel zu legen, um sie zu pressen. Mit dem Ziel, mit/aus ihnen nach dem Sommer ein paar schöne Geschenke zu kreieren.
Es gibt ja bereits Ideen in meiner Sammlung hier, aber darum geht es grad nicht.
Ich habe hier versprochen, dass ich ausprobieren werde, Blumen zwischen Backpapier zu bügeln, anstatt zu pressen. Ein Versuch habe ich gestartet. Nachdem es mir sämtliche Blütenblätter der Gänseblümchen gekräuselt hat, habe ich diese Idee aus dem Netz für untauglich befunden.

Gut, vielleicht hatte ich zu wenig Geduld. Aber mir macht das keine Freude, die Blumen plattzubügeln. Und wie man sieht im Bild: trocken sind sie noch lange nicht.
Ich leg meine gesammelten Blüten zum Pressen lieber zwischen Buchdeckel, da kommt Schönes dabei raus:

Aber Achtung: sehr feine Blätter können die Schraffur vom Haushaltpapier annehmen, das zwischen die Buchdeckel gehört, weil zarte Pflanzen ohne stark saugfähiges Papier drunter an den Buchseiten kleben bleiben können:

Daher: bei feinen Blüten ein Papiertaschentuch zwischen zwei Buchdeckel legen und die Blüte dann dazwischen.
Hier ein paar meiner Schätze:



Oder die Mohnblume mit Wiesenblumen:

Da ahnt man schon, dass es gar nicht viel braucht, um schöne Geschenke hinzuzaubern.
Und noch ein Tipp:
Zur Zeit verkaufen sie in Blumenläden Edelweiss in Töpfen.

Gepresst sehen sie praktisch genauso aus, wie im Topf. Nachfolgend ein Edelweiss, das bereits verarbeitet ist:

Du kannst dich am Edelweiss im Topf ruhig etwas freuen. Einfach wenn die ersten Blumen die Köpfe hängen lassen, pressen!
Viel Vergnügen beim Finden von Schätzen am Wegrand. Suchen muss man ja nicht, es blühen überall welche.


